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Aufgrund der vielfältigen Chancen, die die Nutzung einer Direktannahme mit sich bringt, machen dies immer mehr Automobilhersteller ihren Servicepartnern zur Auflage. Nachdem der Volkswagen Konzern damit vor einigen Jahren startete, setzen mittlerweile beispielsweise auch die Rüsselsheimer verstärkt auf den aktiven Dialog mit dem Kunden im Rahmen der Werkstattannahme.

Doch das Verständnis hierfür ist seitens der Werkstattbetreiber anfänglich oft nur wenig ausgeprägt. Viele Betriebe verzichteten in der Vergangenheit darauf, gemeinsam mit dem Kunden einen Blick unter das Fahrzeug zu werfen, weil sie glaubten, dass dieser Prozess nur Zeit und damit auch Geld kosten würde. Dass es hierbei jedoch wie bei der bekannten Geschichte mit dem Holzfäller ist, der mit seiner stumpfen Axt hackt und hackt und hackt, und behauptet, keine Zeit zum Schärfen zu haben, obgleich er hiermit anschließend deutlich produktiver arbeiten würde, wird außer Acht gelassen.

So konnte eine in der jüngsten Vergangenheit durchgeführte Studie mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung belegen, dass sich die in der Direktannahme investierte Zeit doppelt, zum Teil sogar dreifach auszahlt. Aufgrund der Tatsache, dass der Werkstattkunde die Mängel an seinem Fahrzeug mit seinen eigenen Augen wahrnimmt, fühlt sich dieser mental abgeholt und die Preisakzeptanz mitsamt der Werkstattauslastung steigt.

Um den neuen Herstellervorgaben gerecht zu werden, machte sich auch Rainer Kammer, Geschäftsführer des gleichnamigen Opel Autohauses aus Salem-Beuren am Bodensee, auf die Suche nach einem geeigneten Hallenbau-Unternehmen. Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis legte der Automobilprofi besonderen Wert darauf, dass der ausführende Hallenbauer bereits Erfahrungen im Bauen von Direktannahmen und Werkstatthallen hatte, da es sich bei seinem Bauvorhaben nicht um ein Versuchsobjekt mit Startschwierigkeiten handeln sollte. Um lange Wege zu vermeiden und damit die Effizienz seiner Mitarbeiter zu erhöhen, wollte Rainer Kammer den Neubau unmittelbar an die bestehende Werkstatthalle angrenzen. Auch wenn Bestand und Neubau von unterschiedlichen Herstellern stammen, sollte darunter nicht die Optik leiden und ein möglichst durchgängiges Erscheinungsbild entstehen.

Im Rahmen seiner Recherche stieß er schließlich auf die Hacobau GmbH. Das mittelständische Stahlbauunternehmen mit Hauptsitz in Hameln gilt durch seine individuellen Systemlösungen mit Fokus auf dem Automobilsektor als Spezialist in der Kfz-Branche. Allein in den letzten Jahren wurden laut Aussage der Hacobau GmbH bundesweit über 600 Hallenprojekte wie beispielsweise Werkstatthallen, Dialogannahmen und Reifenlagerhallen erfolgreich realisiert. Nur wenige Stunden, nachdem Rainer Kammer den Hallenbau anfragte, erhielt er von Hacobau auf Basis der genannten Eckdaten ein konkretes Angebot für die Realisierung seiner neuen Direktannahme. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs zwischen ihm und Jonas Eberhardt, Vertriebsleiter der Hacobau GmbH, konnte die Planung der neuen Direktannahme vor Ort weiterführend präzisiert werden. Der Vorschlag von Eberhardt, die Direktannahme exakt wie das Bestandsgebäude mit einer Aluminium-Sinuswelle zu verkleiden, wodurch beide Bauabschnitte optisch eine nahtlose Symbiose eingehen, fand direkt großen Anklang. Tageslichtspendende Fenster auf der Seitenwand und ein Durchgang zur vorhandenen Werkstatthalle wurden eingeplant.

Da Rainer Kammer das Baukastensystem von Hacobau mit seinem modularen Aufbau, der Möglichkeit späterer Erweiterungen und dem wirtschaftlichen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugte, erteilte er bereits wenige Tage nach dem Termin den Auftrag. Aufgrund der kostenfrei mitgelieferten Typenstatik, den Hallenzeichnungen zur Beantragung des Bauantrags sowie einem Fundamentschemaplan entfielen bei der Zusammenarbeit mit Hacobau die bei vielen Herstellern sonst kostspieligen Ingenieurleistungen nahezu vollständig.

Nachdem der Bauantrag seitens der örtlichen Baubehörde genehmigt war, konnten die Tiefbauarbeiten sowie die Produktion des Hallenbaus starten. Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, wurde die Zeitplanung frühzeitig abgestimmt, so dass bereits knapp 8 Wochen später die Montage der Direktannahme begann. Als erstes wurde die Stahlkonstruktion mit Schwerlastdübeln auf dem Fundament befestigt, bevor in den nächsten Schritten die Wand- und Dachpaneele mit einer Stärke von 80 mm montiert wurden. Beste Arbeitsbedingungen unterstützten den raschen Montagefortschritt und die Fertigstellung nach nur 5 Werktagen. Nach Abschluss des Bauvorhabens blickt Geschäftsführer Rainer Kammer gespannt in die Zukunft. In der Reifensaison im Herbst soll die Dialogannahme auch als Wechselstation zum Umziehen der Sommer-/Winterreifen dienen. Auch hiermit beweist dieser wieder einmal, dass er mit seinem Denken vollständig am Puls der Zeit handelt.