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Schadstoffemissionen, die bei der täglichen Arbeit mit Gefahrstoffen entstehen, bergen ein schwer kalkulierbares Gefährdungspotenzial für Mitarbeiter und den umgebenden Raum. Verschiedene Industriezweige, vor allem im pharmazeutischen und chemischen Umfeld, stehen daher insbesondere in der Verantwortung, effektive Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Lufttechniklösungen von DENIOS bewähren sich in diesen Bereichen täglich und unterstützen dabei, Mitarbeiter und Produkte aktiv zu schützen. 

Schadstofferfassung am Arbeitsplatz
In jedem Betrieb herrschen andere Voraussetzungen und Anwendungsgebiete. Typische Prozesse sind Mischarbeiten, Dosiervorgänge, Verwiegeaufgaben, Umfüllarbeiten, Probenentnahme oder der Umgang mit toxischen Stoffen. Auch die Infrastruktur ist oft sehr unterschiedlich. Lufttechnische Lösungen müssen daher häufig auf die jeweilige Situation angepasst werden. DENIOS konstruiert und baut Arbeitstische und Freiarbeitsplätze oder schafft individuelle Lösungen wie House-in-house-Systeme oder Labor-Arbeitsplätze nach Maß. Hauptsächlich findet hier die von DENIOS entwickelte Vario-Flow Technologie Anwendung. Bei diesem Verfahren wird Raumluft angesaugt und über Absaugleisten im hinteren Bereich des Systems geführt. Die Strömung erfasst alle Emissionen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 0,5 m/s. Dabei entsteht keine unangenehme Zugluft für den Mitarbeiter. Zusätzlich ist diese Methode sehr energie- und kosteneffizient für den Betreiber. Filtertechnik zur Hochreinfilterung kann ebenfalls installiert werden und für die Abluft kann gegebenenfalls die betriebseigene Lüftungsanlage benutzt werden.

Verordnungen und Regelungen zur Schadstoffbelastung
MAK- oder TRK-Grenzwerte legen die höchsten Belastungen in der Atmungsluft fest, denen ein Mitarbeiter bei der Verarbeitung von Gefahrstoffen ausgesetzt werden darf. Luftverunreinigungen durch Feststoffe, Gase und Flüssigkeiten, sogenannte Emissionen wie Rauch, Ruß, Staub, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe belasten Mitarbeiter gleichsam wie die Umwelt. Im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) §43 ff wird konkret beschrieben, welche Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung gesundheitsgefährdender Stoffe am Arbeitsplatz getroffen werden müssen. Die Maßnahmen zur Gefahrenverhütung sind dabei in folgender Rangordnung zu treffen: (siehe ASchG §43)

• Gefahrstoffe vermeiden, ungefährliche Ersatzstoffe finden und die Mengen der Gefahrstoffe auf das unbedingt nötige Ausmaß beschränken
• Die Anzahl der Arbeitnehmer, die der Einwirkung der Gefahrstoffe ausgesetzt sind auf das unbedingt nötige Ausmaß beschränken
• Die Dauer und die Intensität der möglichen Einwirkung von Gefahrstoffen auf das unbedingt nötige Ausmaß beschränken
• Die Arbeitsverfahren und -vorgänge, soweit dies technisch möglich ist, so gestalten, dass die Arbeitnehmer nicht mit den gefährlichen Stoffen in Kontakt kommen bzw Gefahrstoffe nicht frei werden.
• Kann das Freiwerden der Gefahrstoffe nicht verhindert werden, so sind diese direkt an der Austritts- / Entstehungsstelle vollständig zu erfassen (Absaugung) und anschließend zu beseitigen.
• Ist eine vollständige Erfassung nicht möglich, sind zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen weitere Lüftungsmaßnahmen zu treffen
• Kann trotz Vornahme aller bisherigen Maßnahmen kein ausreichender Schutz der Mitarbeiter erreicht werden, muss die geeignete persönliche Schutzausrüstung (PSA) verwendet werden!